
An Jesus zu glauben, ihn aber nicht nachzufolgen, ist genau dasselbe, was
Satan tut. Ich sage es nochmal, dass es uns wirklich heute bewusst wird.
An Jesus zu glauben, ihn aber nicht nachzufolgen, ist genau dasselbe, was
Satan tut.
Dasselbe tut Satan auch, denn Satan glaubt auch an Jesus. Er weiß, dass er
existiert. Die Dämonen glauben auch an Jesus und sie zittern. Und wisst ihr
Geschwister, wenn wir an Jesus glauben, ihn aber nicht nachfolgen, machen
wir genau dasselbe, was Satan tut.
Und um diese Überschrift, um dieses Thema zu verstehen, muss ich heute
weit ausholen. Ich muss euch eine Geschichte erzählen aus der Bibel, dass
ihr wirklich versteht, was ich mit dieser Überschrift heute euch vermitteln will.
In 4. Mose ab Kapitel 22 lesen wir von einer Geschichte, die viele Kinder Got-
tes einfach so überlesen. In vierte Mose liest du von den Aufstand Korchs,
der sich gegen Moses aufgelehnt hat. Du liest davon, dass Miriam gestorben
ist, die Schwester von Moses, dass Aaron gestorben ist, der Bruder von Mo-
ses. Das sind so die wichtigsten Themen vom vierten Buch Moses. Aber die
Geschichte von Balak und Bileam, die überlest man so unbewusst, dass es
viele Kinder Gottes gar nicht wissen, was dort passiert ist.
Dort können wir eine Geschichte lesen von einem Mann, der Bileam hieß.
Wer war Bileam? Bileam war ein Zauberer, aber auch ein Prophet. Und es
war zur Zeit von Moses, wir müssen uns das so vorstellen, sie sind ja nach
Kanaan gereist von Ägypten in die Wüste und dort waren natürlich viele Fein-
de, die das Land besetzt haben. Erst zur Zeit Josuas haben sie das vernom-
men, aber zur Zeit Moses ging es eigentlich um das, was Josua getan hat,
das Land einzunehmen. Aber das hat nicht so richtig funktioniert. Aber da sie
den ein oder anderen Kampf gewonnen haben, hat der König von Moab
Angst bekommen. Und der König von Moab war Balak. Balak hat entschie-
den, Bileam zu rufen, um was zu tun? um das Volk Gottes, die Israeliten, zu
verfluchen. Denn Bileam war dafür bekannt, dass die Menschen, die er
verfluchte, waren verflucht. Die Menschen, die er segnete waren gesegnet.
Und als Balak die Männer zu Bileam geschickt hat, kommen sie rein und sie
sagen ihm, dass sie ihn brauchen, dass er mitkommen soll, um das Volk Isra-
el zu verfluchen. Schließlich war er ja ein Zauberer. Also zieht er sich
zurück und weißt du was er tut? Er sucht Gott. Ein Zauberer, einer, der ei-
gentlich total okkulte Dinge praktiziert hat. Dieser Mann sucht Gott. Das passt
doch gar nicht zusammen. Oder? Wie viele Menschen, die sündhafte Dinge
tun, komme mal zu dem Entschluss Gott zu suchen. Ist genau dasselbe. So
viele Menschen, die irgendwo und irgendwie so weit von Gott entfernt sind
anhand ihres Lebens, wie sie leben, wie sie ihr Leben führen, die suchen
auch mal Gott. Und so tat es Biliam. Er zog sich zurück und dann sagt uns
die Bibel in Vers 9, können wir mal zusammenlesen. In der Nacht erschien
Gott Bileam. Gott begegnete Bileam. Also, das ist der erste große Punkt, den
wir hier so mal nebenbei festhalten können. Gott begegnet einen Zauberer.
Und er fragte ihn: „Was sind das für Männer bei dir? Was wollen diese Män-
ner von dir?“ Und Vers 12: Gott befahl Bileam, geh nicht mit. Warum? Verflu-
che dieses Volk nicht, denn ich habe es gesegnet, das Volk Israel. Am Mor-
gen stand Beliam auf und sagte zu den abgesandten Balaks: „Ihr müsst allein
in euer Land zurückkehren. Der Herr erlaubt mir nicht mit euch zu gehen.“
Ein gehorsamer Mann, der echt Gehorsam zeigte. Gott sprach in sein Leben
und er war gehorsam und er schickte diese Männer wieder zurück. Weißt du,
wie weit diese Männer wieder reisen mussten, um bei Balak anzukommen?
Ca. 650 km. Obwohl sie eigentlich nur wegen ihn gekommen sind, um ihn
mitzunehmen zu ihren König, um Israel zu verfluchen. Ca. 650 km hat er sie
wieder zurückgeschickt. Ich kann nicht mitkommen. Der Herr hat mir gesagt,
ich soll nicht mitgehen. Ich denke, das passiert auch oft in unserem Leben.
Es steht eine Entscheidung an, wir suchen eine Antwort und weißt du was
passiert? Gott spricht. Er spricht auch heute noch, wir können es heute noch
genauso hören.
In meinem Leben war es ein Wort, das mich dazu befähigt hat, vor knapp 9
Monaten mich wieder in Gemeinde einzubringen. Gott muss nicht viel reden,
es reicht ein Wort. Aber jetzt kommt’s. Die Frage ist, wie gehen wir mit die-
sem einen Wort um? Reicht es für uns und geben wir uns anhand dessen hin
für Gott? Sind wir gehorsam wie ein Bileam? Und Bileam war dafür bekannt,
dass er Fluch und Segen aussprach. Aber weißt du gegen was? Gegen Geld.
Und sie haben ihm Geld angeboten, aber er hat es abgelehnt und hat sie
zurückgeschickt. Aber auf einmal geschah was. Als Ballak gehört hatte, dass
Bileam nicht mitgekommen war, schickte er andere Männer zu ihm. Männer,
die ein höheres Ansehen hatten und mit einer noch größere Belohnung. Also
reisten sie wieder ca. 650 km zu Bileam. Und dann lesen wir, Beliam erwider-
te, selbst wenn Balak mir seinen Palast voll Gold und Silber gibt, kann ich
nichts tun – hier ist ganz entscheidend – was der Herr, mein Gott mir verbietet.
Ganz gleich, wie wichtig oder unwichtig es ist. Und jetzt kommt doch bleibt
auch ihr über Nacht hier. Ich will sehen, ob der Herr noch einmal zu mir
spricht. Warum hat er erwartet, dass Gott noch mal zu ihm reden sollte? Er
hatte doch schon seine Antwort. Gott hat doch schon zuvor gesprochen. Und
was für mich so wichtig ist hier, Geschwister, ist, er sagt, ich kann nichts tun,
was der Herr, mein Gott, mir verbietet. Bileam sah Gott als seinen persönli-
chen Gott an. Aber ich will dir sagen, das heißt, das heißt noch lange nichts.
Es bedeutet nichts, wenn du sagst, dass der Herr dein Gott ist. Es bedeutet
nichts, wenn Gott dir begegnet, denn das sehen wir in dem Leben von Bile-
am. Also zieht er sich noch mal zurück, um die Stimme Gottes zu hören. Und
dann lesen wir weiter. In der Nacht erschien Gott Bileam wieder und er for-
derte ihn auf, geh mit den Männern, die dich holen wollen, aber tu das, was
ich dir sage. Ins Geheim hat es Gott gar nicht gepasst, dass Bileam wieder
eine Antwort von Gott haben wollte. Aber diesmal sagt Gott, geh mit, obwohl
Gott es doch gar nicht wollte. Also machte sich Bileam auf. Er ging ca. 650km
und reiste zu Ballak, um ihn dort anzutreffen, um Israel zu verfluchen.
Und wisst ihr, Geschwister, es bedeutet noch lange nichts, wenn wir die Stim-
me Gottes hören – wenn wir unseren Willen über den Willen Gottes setzen.
Es bedeutet noch lange nichts, wenn wir die Stimme Gottes hören, aber wir
entscheiden für uns selber. Diesen Weg, den Gott von mir erwartet, dass ich
ihn einschlage, den will ich einfach nicht gehen. Ich will einen anderen Weg
gehen. Ich will meinen Weg gehen. Ich will meine Pläne durchziehen. Dann
bedeutet das nur echte Rebellion. Deswegen hat diese Botschaft mich per-
sönlich wach gerüttelt in meiner Vorbereitung. Denn wie viele Menschen ha-
ben schon zu mir gesagt, Gott hat in mein Leben gesprochen, Gott hat mir
dies und das gezeigt. Aber solange wir nicht bereit sind zu sagen: „Herr, ich
stelle deinen Willen über mein Willen.“, solange wir das nicht tun, ist alles an-
dere zweitrangig in unserem Leben.
Also ist Bileam auf dem Weg. Er reitet auf einer Eselin mit dieser Gefolg-
schaft, die extra zu ihm gekommen ist und ist auf dem Weg und plötzlich be-
gegnet ihm der Engel des Herrn. Und wir wissen, wenn wir unsere Bibel stu-
dieren, der Engel des Herrn ist Jesus gewesen, bevor er Mensch geworden
ist im Alten Testament. Und der Engel des Herrn, er begegnet ihm, er stellt
sich vor, aber er sieht ihn nicht. Weißt du, wer ihn gesehen hat? Diese Eselin,
sie erkennt den Engel des Herrn. Und als dieses Tier, den Engel des Herrn
sieht, geht sie einen anderen Weg, weil der Engel ein Schwert in der Hand
hatte und er wollte Bileam töten. Also weicht sie aus und als sie das tut, hat
sie von Bileam Schläge bekommen. Ein zweites Mal, als sie einen anderen
Weg gegangen ist, stellt sich wieder der Engel des Herrn im Weg und sie
weicht wieder aus und sie kriegt wieder Schläge von Bileam. Und das ge-
schieht insgesamt dreimal.
Der erste Punkt der heutigen Botschaft soll uns folgendes vermitteln: Bileam
hörte Gottes Stimme und doch liebte er seine eigenen Wege mehr. Er ließ
sich nicht von diesem Esel führen, obwohl dieser Esel oder Eselin ihn eigent-
lich vor dem Tod bewahren wollte. Die Bibel sagt uns, dass Gott zornig ge-
worden ist, weil Bileam mitgegangen war. Und der Engel des Herrn stellte
sich ihm in den Weg, um ihm aufzuhalten. Die Eselin wich dreimal aus, be-
wahrte ihn vor dem Tod und dann passierte folgendes.
Plötzlich öffnete der Herr den Mund von dieses Tieres und plötzlich konnte
dieses Tier sprechen. Esel fangen auf einmal an zu reden. Und es gibt nur
zwei Ereignisse in der ganzen Bibel, wo du lesen kannst, dass Tiere spre-
chen konnten. Erstens, als die Schlange im Garten Eden zur Eva gesprochen
hatte. Und das zweite Mal war es, als dieser Esel, diese Eselin anfing zu
sprechen. Und das erste, was sie gesprochen hatte, war: „Was habe ich dir
getan, dass du mich nun dreimal geschlagen hast?“ Stell dir mal diese
Situation vor, dass dieses Tier auf einmal zu dir spricht.
Ich weiß nicht wie du reagieren würdest aber ich denke wir alle wären ge-
schockt. Oder was passiert hier? Aber schauen wir uns mal an wie Bileam re-
agiert hat. Er sagt sofort zu dieser Eselin, weil du mich zum Narren hältst.
Hätte ich nur ein Schwert zur Hand, ich würde dich töten. Es war ja sehr all-
täglich gewesen, dass Tiere sprechen können, oder? Das war ja was ganz
normales? Als ob es etwas ganz alltägliches gewesen wäre und er antwortet
sofort: „Hätte ich ein Schwert gehabt, hätte ich dich jetzt getötet.“ Aber das
zeigt uns, Geschwister, dass sehr wahrscheinlich dieser Bileam so etwas
nicht das erste Mal erlebt hatte. Denn es kann sein, da er ein Zauberer gewe-
sen war, unter einem Einfluss Satans, dass er es öfters erlebt hat durch
gewisse Methoden, durch dämonische Einflüsse. Denn so wie er hier geant-
wortet hat, zeigt mir, dass es so eigentlich sein müsste. Denn er hat sich we-
der erschreckt, noch hat er so reagiert, als ob es das erste Mal gewesen wä-
re. Aber der Punkt ist, Gott gebraucht hier etwas so unscheinbares. Gott ge-
braucht ein Tier, um Bileam wach zu rütteln.
Fassen wir das zusammen. Gott erschien Bileam. Bileam bezeugt, dass der
Herr sein Gott ist. Gott spricht zu ihm. Er hört seine Stimme und jetzt ge-
braucht Gott selbst ein Tier, um ihn klar zu machen, dass er auf den falschen
Weg ist. Aber all das nützt, nichts. Bis schließlich Gott seine Augen öffnete.
Dann auf einmal sah Bileam, den Engel des Herrn. Plötzlich gehen die Augen
auf und er konnte den Engel des Herrn sehen. Er sieht Jesus vor seiner
Menschenwerdung. Er sieht Jesus und lass uns das doch mal lesen. Da
sprach Bileam zu dem Engel des Herrn: „Ich habe gesündigt.“ Das war das
erste. Auf einmal erkannte er, das war ja alles falsch, was ich getan habe.
Und vielleicht fällt er auf seine Knie und und bekennt, ich habe gesündigt.
Verzeihe mir! Wie viele tun das heute in der Gemeinde? Wie viele tun das
heute in ihrem Leben? Vergebe mir meine Schuld! Verzeih, Jesus, ich nehme
dein Blut in Anspruch. Buße tun.
Das, was er hier tat, war Buße tun. Denn ich wusste nicht, dass du mir im
Weg entgegenstandest. Und nun, wenn es böse in deinen Augen ist, böse in
deinen Augen, so will ich wieder umkehren. Und der Engel des Herrn sprach
zu Bileam: „Geh mit den Männern, aber du darfst nur das reden, was ich dir
sagen werde.“ So zog Beliam mit den Fürsten Balaks.
Der zweite Punkt der heutigen Botschaft ist: Bileam sah Jesus. Er bekannte
seine Schuld, aber er blieb genauso wie vorher. Wie viele Menschen erleben
Jesus in ihrem Leben? Bekennen ihre Schuld, kommen bei einem Aufruf
nach vorn, aber sie bleiben genauso wie vorher. Ich sehe das all die Jahre.
All die Jahre sehe ich genau das, was ich heute hier „predige“. Und ich habe
mich all die Jahre gefragt, wie haut das hin? Aber wenn wir das Leben von Bi-
leam sehen, dann erkennen wir, wie das hinhaut. Ich habe aufgeschrieben,
selbst die tiefste geistliche Erfahrung rettet dich nicht, wenn du nicht um-
kehrst und Ihm folgst. Du kannst berührt werden, du kannst weinen, du
kannst bekennen, du kannst Buße tun, aber ohne echte Umkehr bleibst du
genauso wie vorher.
An Jesus zu glauben, aber ihn nicht zu folgen, ist genau das, was Satan tut.
Es ist genau das, was Bileam tat. Er glaubte an Gott. Er hörte die Stimme
Gottes. Er sah den Engel des Herrn. Er erlebte übernatürliche Dinge, als er
erlebt hatte, dass ein Tier auf einmal sprechen konnte und das direkt zu ihm.
Aber all das hat ihn nicht wach gerüttelt, denn er blieb genau wie vorher und
er ging weiter und machte sich auf dem Weg zu dem König.
Und das wird dich jetzt vom Hocker reißen, wenn du das verstehen wirst, was
ich dir jetzt weitergebe. Er kommt zu dem König und er sagt zu ihm, ich sag’s
mal mit meinen Worten, ich kann nur das sagen, was der Herr mir sagt.
Und doch nahm ihn der König mit an drei verschiedene Orte. Und weißt du
was Bileam tat? Er fing an Altäre aufzubauen und nicht nur ein, sondern
sieben Stück. Sieben Altäre, ein Bild der Hingabe, ein Bild der Opferung, ein
Bild des Gehorsams. Denn damals, wenn Menschen wie ein Abraham, wie
ein Moses, Altare aufgebaut haben, war es ein Bild der Hingabe. Und wenn
wir einen Bileam von außen betrachten, wenn wir nachmal nachgucken, er
hörte die Stimme Gottes, er sah den Engel des Herrn, er tat Buße. Ich habe
gesündigt, Herr Jesus. Er bekannte, dass der Herr sein Gott ist. Und jetzt,
was tat er jetzt? Er baute Altäre auf, nicht einen. Sieben Stück und ich glaube
das zwei oder dreimal mit Sicherheit, weil er an drei verschiedene Orte ging
mit dem König.
Wir würden heute sagen, das ist ein Mann Gottes. Wo ist denn seine Ge-
meinde? Da will ich reingehen, denn der muss ziemlich geistlich sein. Sicher,
dass würden wir sagen, wenn er heute vor uns stehen würde und wir ihn ge-
kannt hätten. Und nicht nur das, ihr könnt damit wahrscheinlich noch nichts
anfangen, aber gleich geht es los mit dem was wir hier lesen diese Bibelstel-
le und die kannst du dir in deiner Bibel markieren 4. Mose 24:17. Weißt du
was Bileam tat an diesen drei verschiedenen Ortne? Er hatte Prophetien, pro-
phetisch und er konnte Israel nicht verfluchen, sondern im Gegenteil. Und
zum vierten Mal eine Prophetie und ich sag es wieder mal mit meinen Wor-
ten, der Geist Gottes kam über ihn. Und als ich das gelesen habe, hab es
mich sprachlos. Warum sprachlos? Es hat nicht gereicht, dass Gott zu ihnen
sprach. Es hat nicht gereicht, dass er übernatürliche Dinge erlebt hat. Es hat
nicht gereicht, dass er den Engel des Herrn gesehen hat. Jetzt kam auch
noch der Heilige Geist über ihn. Und er fing an eine der brutalsten Prophetien
hin auf Jesus auszusprechen. Auf einmal fing er an und proklamierte, ich se-
he jemanden. Wer war dieser jemand? Ich sehe jemanden in weiter Ferne.
Warum in weiter Ferne? Ja, wie lang war es denn von Bileam bis Jesus, als
er Mensch geworden ist? Hier war er in der Gestalt des Engels des Herrn.
Aber er sah auch, dass einer kommen wird, der Mensch geworden war.
Ich sehe jemanden in weiter Ferne. Ca. 1600 Jahre vor Christus. 1600 Jahre
vorher prophezeite Bileam Jesus Christus. 1600 Jahre und noch ist Er nicht
da, aber ich kann ihn schon sehen, ich kann ihn schon erkennen. Er erkannte
Jesus und dann ein Stern steigt auf bei den Nachkommen von Jakob, dass
ein Stern aufkommt aus dem Volk Israel, aus den zwölf Stämmen Israels von
Jakob und dann ein Zepter erhebt sich in Israel. Man könnte auch anders
übersetzen, ein Hirtenstab erhebt sich in Israel. Er sah den Hirten der Hirten.
Er sah den König der Könige. Er sah den Herrn der Herren. Er sah den
Allmächtigen. Er sah, dass sein Stern aufgeht in Israel. Und das prophezeite
er 1600 Jahre oder 1500 Jahre vor Christus, bevor Jesus Mensch geworden
war.
Der dritte und letzte Punkt dieser Botschaft war oder ist Bileam prophezeite
den Messias, aber sein Herz war nicht Gottes Eigentum. Stell dir vor, du hörst
Gottes Stimme. Du siehst Jesus in einer Offenbarung. Du bekennst deine
Sünde. Der Geist Gottes kommt über dich. Du prophezeist über den kom-
menden Messias und dennoch bist du verloren. Und dennoch bist du verlo-
ren. Klingt unvorstellbar, oder? Aber genau darum geht es.
Deswegen ich setze kein hohes Maß mehr darauf, wenn ich sehe, dass einer
prophetisch redet, wenn einer sagt, ich habe die Stimme Gottes gehört.
Wenn einer auf seine Knie geht und sagt, ich habe gesündigt, wenn einer
sagt, ich habe Übernatürliches erlebt. Denn Matthäus, ich glaube Kapitel 7,
sagt uns Jesus und dann werden sie vor ihm stehen und Jesus sagt, ich ken-
ne euch nicht. Und sie sagen, wir haben doch geweissagt, wir haben doch
böse Geist ausgetrieben und Jesus sagt, ich kenne euch nicht. Ja, warum?
Warum kennt Jesus sie nicht, wenn sie doch so brutale gute Dinge gemacht
haben? Weil sie nur an Jesus geglaubt haben, aber ihn nicht nachgefolgt
sind, weil es genau dasselbe ist, was Satan tut. Und so viele Menschen glau-
ben heute an Jesus. Sie bekommen Eindrücke. Der Geist Gottes berührt sie
in der Gemeinde, im Gottesdienst. Sie fallen auf ihre Knie und schreien:
„Herr, vergib mir meine Schuld.“ Aber sie folgen Jesus nicht nach. Denke an
die Nachfolge. Sie geben sich nicht hin für Gott. Sie geben sich hin für Gott,
aber nur einen kurzen Moment lang. Aber was ist danach? Was ist mit dem
restlichen Leben? Wie sieht’s aus? Aber wie sieht’s aus, wenn wir dann aus
dem Krankenhaus kommen? Wie sieht’s aus, wenn uns Gott versorgt hat und
uns das geschenkt hat, was wir gebraucht haben? Wie sieht’s aus, wenn wir
Krebs haben und Gott uns heilt? Ja, wie sieht’s danach aus? War es nur ein
Moment der Hingabe oder ist es ein hingegebenes Leben für Gott zur Ehre
Gottes, wo ich mein ganzes Leben ausrichte nach diesem Mann, nach die-
sem Stern, der von Jakob aufgegangen ist.
Ich komme jetzt langsam zum Ende. Schenk mir noch ein paar Minuten. Viele
hören heute Gottes reden, erleben Berührungen, bekennen Fehler und ge-
hen doch weiter ihre eigene Wege. Die Frage ist nicht, was habe ich an geist-
licher Erfahrung? Die Frage ist nicht, was habe ich erlebt in mein Leben, was
vielleicht andere vom Hocker reißt, sondern die Frage ist, gehöre ich Jesus
wirklich? Bin ich wirklich Jesus hingegeben? Folge ich Jesus wirklich nach?
Denn einer der ersten Sätze, die Jesus zu seinen Jüngern sprach, war folge
mir nach. Folge mir nach. Und das war alles, was Jesus erwartet hat von sei-
nen Jüngern. Und das ist das, was Jesus auch heute von uns erwartet. Folge
ihm nach, ob du Fehler hast oder nicht, ob du Sünden hast oder nicht, ob du
so geistlich bist oder nicht. Dieser Bileam war geistlich hoch zehn, hat sieben
Altäre aufgebaut, nicht nur einen. Aber er folgte Jesus nicht nach. Er sagte
zum Herrn: „Mein Gott, aber es war nicht sein Gott. Es war nicht sein Herr.
Und dieser Stern, den Bileam gesehen hatte, der trat tausende Jahre später
auf.“
Lasst uns weitergehen. Als die Weisen aus dem Morgenland auf einmal et-
was am Himmel bemerkt haben, es waren Sterndeuter, Magier, Weise und
auf einmal die gehen los, folgen ihm. Auf einmal ist das Sternenbild nicht
mehr so wie es war. Auf einmal erkennen sie, hier stimmt etwas nicht. Dort ist
ein Stern, der aufgegangen ist. Und weißt du, was sie getan haben? Sie ha-
ben sich aufgemacht, sie haben sich aufgemacht. Und das waren keine 650
km, die Bileam zu Ballak gegangen ist. Es waren vielleicht tausende Kilome-
ter, denn sie kamen vom Ende der Welt. Wohin? Nach Bethlehem. Und sie
folgten dem Stern. Was taten sie? Sie folgten dem Stern. Das was wir heute
tun sollten, wir sollten dem Stern folgen. Wir sollten dem Licht des Lebens fol-
gen. Und das Licht des Lebens hat ein Namen. Rufe mal aus. Ruf ihn mal
aus. JESUS! Halleluja. Halleluja. Es reicht nicht, den Stern zu sehen. Nur wer
dem Stern folgt, wird ans Ziel kommen. Und ich wünsche mir, dass wir alle
ans Ziel kommen. Ich wünsche mir für uns alle, dass wir eines Tages vor Je-
sus stehen und er nicht sagt, ich kenne euch nicht, sondern dass er sagt, ich
kenne dich. Ich kenne dich.
Halleluja. Bileam sah Jesus, aber er ging verloren. Leute, wie kann ich das
sagen? Weil ich denke, ab Kapitel 25 liest du erstmal gar nichts von ihm. Auf
einmal ist er von der Bildfläche weg. Aber wenn du dann weitergehst, ich
glaube in Kapitel 31 und dann im neuen Testament gibt’s etliche Stellen, die
uns zeigen wie es weiter ging. Weißt du was er tat? So krass. Er sprach kein
Fluch aus über Israel, aber er führte die Israeliten in den Götzendienst. Er
führte sie komplett weg vom Weg Gottes. Alles zu spät,er war einfach ein fal-
scher Prophet. Er sah Jesus und er ging verloren. Und Letztenendes starb er
im Krieg gegen Israel. Und weißt du, auf welcher Seite er war? Auf die Seite
der Feinde Gottes. Und ich wünsche mir, dass wir nicht auf der falschen Seite
stehen, wenn Jesus wiederkommt, denn der Stern erleuchtete auf. Er kam in
diese Welt als ein Lamm, aber er wird wiederkommen als ein Löwe aus dem
Stamme Juda. Offenbarung 55. Der Löwe aus dem Stamme Juda hat über-
wunden und er wird kommen. Und ich wünsche mir, dass wir nicht auf der fal-
schen Seite stehen, sondern dass wir auf der richtigen Seite stehen. Unab-
hängig davon, was du erlebt hast. Du brauchst all das nicht zu erleben, denn
es reicht ein Wort, ein Reden und das kann ein Feuer in unserem Herzen be-
wirken, dass wir uns diesem Jesus hingeben.
Also, zum Schluß. Was lehrt uns diese Geschichte? Was lehrt uns die Ge-
schichte von Bileam? Erkenntnis rettet nicht. Offenbarungen retten nicht. Pro-
phetische Worte oder prophetische Eindrücke retten nicht, sondern nur echte
Hingabe und echte Nachfolge rettet. Und wer das glaubt, sagt Amen. Amen.
Amen. Halleluja. Und ich will fragen, wer ist bereit, der sagt, ich will mich hin-
geben für diesen Jesus? Ich will ihn nachfolgen. Der hebe die Hand. Der he-
be die Hand. Halleluja.
Herr Jesus, ich danke dir für dein wunderbares Wort. Ich danke dir, dass du
Heute zu uns gesprochen hast. Und Herr, wir wollen uns dir hingeben.
Wir wollen unser Leben nach Dir ausrichten. Wir wollen Dir nachfolgen,
Jesus mit all unseren Fehlern und Schwächen. Denn Herr, du suchst keine
perfekten Menschen. Du suchst hingegebene Menschen. Du hast einfache
Fischer gerufen, Zöllner, Sünder und Herr, man nannte Dich Freund der Sün-
der. Damals eine Beschimpfung, aber heute die größte Ehre. Jesus, ich dan-
ke dir, dass du ein Freund der Sünder bist. Ich danke dir, dass du unser
Freund und unser Gott bist. Jesus sprenge du jede Kette des Satans, die uns
gebunden hat in mancherlei Sucht oder Sünde, wovon wir genau wissen,
dass es uns trennt von dir. und gieße du heute ein neues Feuer aus in unser
Herz, eine neue Hingabe und eine neue Überzeugung von dir, Jesus.
Denn Herr, du hast die Hände gesehen, aber du siehst auch die Herzen. Und
Herr, wir wollen uns dir neu hingeben und Heiliger Geist danke, dass du uns
jetzt neu berührst, dass du über uns kommst und alles wegnimmst, was uns
von dir trennt. Denn Herr, ich will bezeugen können, dass auch wir dich gese-
hen haben, dass wir dich erlebt haben, dass du uns berührt hast, dass wir
deine Stimme gehört haben, aber dass wir dir auch nachgefolgt sind, Herr.
Halleluja. Amen.

